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Herr Sader wird per Ende 2004 Basel verlassen und die Nachfolge von Hr. Bitter in Frankfurt a.M. antreten.
So sehr wir dies aus Sicht der hier betroffenen Eltern und deren Kinder bedauern mögen, so sehr freuen wir uns gleichzeitig über diese Nachricht. Denn die Tatsache, dass Herr Sader seine Arbeit in Frankfurt fortsetzen wird, bedeutet eine grosse Chance für das Basler Konzept: Dadurch wird erstmals in Deutschland nach der einzeitigen Methode operiert. Die für deutsche Eltern eher mühsamen (Um)wege nach Lörrach entfallen, stattdessen kommt an einem grossen "Spaltzentrum" das ganzheitliche Basler Konzept konsequent zur Anwendung.
Damit erfährt das bis heute eher isolierte Basler Konzept seinen (ersten) und gleichzeitig bedeutenden Durchbruch im deutschsprachigen Raum. Nach rund 14 Jahren Forschung und praktischer Anwendung wird es etabliert und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht.
Im weiteren belegt die Berufung von Herr Sader nach Frankfurt, dass das Basler Konzept mittlerweile seine wissenschaftliche Akzeptanz gefunden hat. Mehr und mehr anerkennt man dessen Vorteile und Überlegenheit gegenüber herkömmlicher, d.h. mehrzeitiger Operationsmethoden. Möge auch und vor allem die Aus- und Weiterbildung angehender LKG-Chirurginnen und Chirurgen dieser Tatsache endlich Rechnung tragen. Die Zeit der blossen Polemik sollte jetzt endgültig der Vergangenheit angehören.
Für die Eltern in der Schweiz und dem grenznahen Ausland besteht durch diesen Weggang kein Grund zur Panik. Herr Sader setzt alles daran, weiterhin die "Spaltsprechstunde" unter seiner Leitung einmal wöchentlich durchzuführen. Auch das Operieren nach der einzeitigen Methode soll weiterhin in Basel möglich sein - und natürlich auch in Luzern!
Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Bern, 23. November 2004
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