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An dieser Stelle wollen wir nützliche Tipps vermitteln bzw. auf neue Erkenntnisse aufmerksam machen. Schauen Sie sich diese Seite regelmässig an, denn wir wollen sie laufend ergänzen.

Stichwort Paukenröhrchen (Bild: Paukenröhrchen unter dem Mikroskop)


Paukenröhrchen und Wasser - ein Thema, das wohl alle Eltern beschäftigt. Rund um dieses Thema wird regelmässig namentlich die Befürchtung geäussert, man müsse im Umgang mit Wasser (sehr) vorsichtig sein. Nicht von ungefähr gibt es entsprechende Angebote auf dem Markt, so das sog. Stirnband, das die Kinder vor dem Wasser schützen soll.

Basierend auf einer im Jahre 1999 publizierten Studie, bisherigen Literaturangaben sowie aufgrund von In-vitro-Modellen kommen Ärzte zum Schluss, dass Kinder 2 Wochen nach Paukenröhrcheneinlage uneingeschränktes Schwimmen in sauberem Gewässer geniessen können!

Da können wir nur sagen: "gut Schwumm" und 'rein ins Vergnügen!

Mehr Infos dazu: www.smw.ch/archive/1999/129-40-062-99.html

Von Armbinden und Nährsonden

Tatsächlich gibt es sie noch: Spitäler, die nach der Operation Magensonden anlegen oder Armbinden einsetzen - gewissermassen auf Vorrat.

Solche "Massnahmen" sind schlicht nicht zu begründen. Sonderernährungen sind vor allem gut für die betreuenden Personen, jedoch die schlechteste Ernährungsform für das Baby. Saugbedürfnis und Muskeltrainung werden dabei völlig vernachlässigt. Nur in Ausnahmefällen, bsp. bei einer Schluckstörung infolge einer Gehirnfehlbildung, ist eine Nährsonde angezeigt (siehe dazu Honigmann, Klaus, Lippen- und Gaumenspalten, S. 47).

Ernährung nach der OP

Wie Honigmann in seinem Buch weiter betont, sind Nährsonden unnötig. In Basel wird den Säuglingen am OP-Tag Tee und ab dem ersten Tag nach der OP die bis dahin gewohnte Ernährungsform angeboten. Und nach 3 bis 4 Tagen geht's ab nach Hause!

Diese sinnvolle Vorgehensweise wird jetzt auch in Frankfurt am Main durch Herr Prof. Sader gewählt. Nebst der eigentlichen OP sind die Begleitumstände auch wichtig und dürfen für das Wohlbefinden aller Beteiligten nicht unterschätzt werden.

Daher unsere Empfehlung: Sprechen Sie die Spitalverantwortlichen darauf an und stellen Sie die Frage, weshalb solche Massnahmen vorgesehen werden. Oder noch besser: meiden Sie solche Spitäler. Denn Ihr Kind hat Solches nicht verdient!

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